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Ernest Hemingway
Er war ein alter Mann, der allein in einem kleinen Boot im Golfstrom fischte, und er war jetzt vierundachtzig Tage hintereinander hinausgefahren, ohne einen Fisch zu fangen. In den ersten vierzig Tagen hatte er einen Jungen bei sich gehabt. Aber nach vierzig fischlosen Tagen hatten die Eltern des Jungen ihm gesagt, dass der alte Mann jetzt bestimmt für immer salao sei, was die schlimmste Form von Pechhaben ist, und der Junge war auf ihr Geheiß in einem anderen Boot mitgefahren, das in der ersten Woche drei gute Fische gefangen hatte. Es machte den Jungen traurig, wenn er den alten Mann jeden Tag mit seinem leeren Boot zurückkommen sah, und er ging immer hinunter, um ihm entweder die aufgeschossenen Leinen oder den Fischhaken und die Harpune oder das Segel, das um den Mast geschlagen war, hinauftragen zu helfen. Das Segel war mit Mehlsäcken geflickt, und zusammengerollt sah es wie die Fahne der endgültigen Niederlage aus. n Das Haus stand an der höchsten Stelle der Landzunge zwischen dem Hafen und dem offenen Meer. Es war stark gebaut wie ein Schiff, und es hatte drei Hurrikans überstanden. Es lag im Schatten hoher Kokospalmen, die unter dem Passatwind schräg gewachsen waren, und auf der Seeseite konnte man aus der Tür treten und die Düne hinab und quer über den weißen Sand gehen, bis in den Golfstrom hinein. Wenn man bei Flaute über den Strom hinblickte, sah er für gewöhnlich dunkelblau aus, aber ging man ins Wasser, so sah man den wässrig grünen Scheinüber dem Sandgrund, der weiß war wie Mehl, und man sah den Schatten der großen Fische längst, ehe sie sich dem Strand nähern konnten. |
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