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Erfahrungen Mannheim war besonderes Ziel der DDR-Spionage und die Region Mannheim war auch Ziel der Unterwanderung insbesondere der SPD und der Gewerkschaften und auch von anderen sozialen Organisationen. Das hatte seinen Grund in der industriellen Ausrichtung des Großraumes Mannheim-Ludwigshafen (Chemische Industrie und Fahrzeugbau) zum anderen in der Tatsache, dass Mannheim mit seinen neun Kasernen und den dort stationierten amerikanischen Armeeteilen der bedeutendste Brückenkopf auf der rechten Rheinseite war, der noch dazu der Grenze zum sowjetischen Einflussbereich am nächsten lag. Mannheim und der umliegende südhessische Raum war für die Amerikaner der ideale logistische Raum. Die direkte Autobahnverbindung Viernheimer Dreieck – Saarbrücken – Paris – Atlantik war ein wichtiger Grund, genau so wie die an dieser Strecke liegenden Flughäfen und weiteren tiefgestaffelten Verteidigungseinrichtungen. Direkt am Autobahnanschluss waren die riesigen Tore zum etwa 5 qkm großen Munitionslager mit insgesamt 24 mit Sattelschleppern befahrbaren Bunkern. Die Coleman-Barracks sind jetzt noch die zentrale Reparaturwerkstätte für Kettenfahrzeuge und Hubschrauber für die in Deutschland stationierten US-Streitkräfte. Dicht dabei lag auch der Sender, der insbesondere die baltischen Gebiete mit Nachrichten aus dem Westen versorgte. Das litauische Gymnasium in Hüttenfeld besteht heute noch. Dort wurden in einem Internat die Kinder der baltischen und russischen Journalisten beschult. Zwischen Mannheim und Viernheim lag auch das Lager Waldheimat. Dort wurde ein Großteil des nach dem 17.Juli 1953 verstärkt einsetzenden Flüchtlingsstromes aus der DDR vorübergehend untergebracht. In diesem Lager gingen die amerikanischen Sicherheitsdienste wie zum Beispiel die CIA ein und aus, um von den Flüchtlingen Informationen über die DDR und ihre Einrichtungen zu sammeln. |
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