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Buddhistische Lehre Nach Buddhas Tod bildeten sich drei große Hauptrichtungen des Buddhismus, das kleine Fahrzeug (Hinayana), das große Fahrzeug (Mahayana) und der Diamantweg (Vayrayana). In Tibet bildete sich eine Form des Vayarana, der sich Lamaismus nennt. Das jeweilige religiöse Oberhaupt ist der Dalai Lama. In Japan ist der Zen-Buddhismus mit seinen strengen Meditationsvorschriften zur Selbstdisziplinierung vorherrschend. Der Buddhismus wendet sich an alle Menschen, um ihnen einen Weg aus Leid und Unvollkommenheit zu zeigen. Ziel des Buddhismus ist es einen Zustand des Glücks und der Harmonie zu erreichen. Viele Buddhisten glauben außerdem an die Lehre der Wiedergeburt. Diesem Wiedergeburtszyklus kann man entfliehen, wenn man den Zustand der Erleuchtung erlangt hat und einem so der Weg ins Nirwana offen steht. Mit dem Erreichen des Nirwana endet der Leidensweg des Menschen in einem Zustand der Glückseligkeit. Die Erleuchtung soll durch Meditation, ethisches Verhalten und tiefe Einsicht erreicht werden. Den Kern dieser Lehre bilden die "vier edlen Wahrheiten" (Vom Leiden, seinen Ursachen, den Möglichkeiten seiner Überwindung und dem praktischen Vorgehen dazu). Dabei stellt die Lehre Buddhas den Menschen immer in seine eigene Verantwortung. Seine Lehre zeichnet sich außerdem durch Toleranz, Dialogbereitschaft, Dogmenfreiheit und Gewaltlosigkeit aus. Der Buddhismus erfreut sich in jüngster Zeit einem regen Zustrom aus dem westlichen Kulturkreis. Weltweit hat der Buddhismus etwa 300 Millionen Anhänger, davon etwa 200.000 in Europa. Die friedliche Atmosphäre und der mystische Aspekt des Buddhismus wirken auf viele westliche Sinnsuchende sehr anziehend. |
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